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SafariReise "Botswana Highlights - Okavango & mehr" - Hauptreiseziele

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Der Okavango und sein Delta

Der Okavango ist mit ca. 1600 km einer der längsten Flüsse im südlichen Afrika. Auf seinem Weg von Angola durchquert er den Caprivistreifen Namibias und endet in einem riesigen Inlanddelta in den Weiten der Kalahari Botswanas. Jährlich ergießen sich etwa 11 Milliarden Kubikmeter Wasser indas  etwa 15.000 km² große Gebiet. Es gliedert sich in mehrere großräumige Habitate: Der Panhandle (Pfannenstiel) ist der permanent wasserführende Unterlauf des Okavangos, also der Einlauf des Flusses in das Delta. Darauf folgen nach Süden dauerhaft feuchte Sumpfflächen und die zeitweilig trocken fallende Bereiche an der Peripherie. Außerdem gibt es größere Inseln, die nie oder nur selten überschwemmt werden (z.B. Chiefs Island, Chitabe Island) und die Sandveld-Zungen, die von Süden in das Delta hineinreichen. Der Höhenunterschied zwischen Panhandle und dem südlichen Rand des Deltas beträgt bei einer Entfernung von rund 250 Kilometern nur 60 Meter. Trockene Bereiche ragen nur maximal drei Meter über die Wasserlinie. Die immensen Wassermassen versickern nicht, sondern verdunsten. Doch ist der Salzgehalt im Delta nicht erhöht, wie man es eigentlich erwarten müsste, denn der Fluss liefert jährlich 500.000 Tonnen gelöster Salze an. Das Wasser wird von der üppigen Vegetation aufgenommen und erst dann verdunstet (Transpiration). Der einzigartige Reichtum an Tierarten im Okavangodelta ist vor allem darin begründet, dass der Wasserstand genau dann seinen Höhepunkt erreicht, wenn im Umland Trockenzeit herrscht.

 Scharlachspint BTSW 2015_11_21 7D 200
 Flusspferd NAM 2015_11_19 7D  074

Scharlachspint 

 

 

 

Flusspferd

 

Fotos Ulrike Wizisk   

 

Chobe National Park

Das Schutzgebiet im Norden Botswanas umfasst vornehmlich Baum- und Buschsavannen und ist für seine riesige Elefanten-Population bekannt; in manchen Jahren wurden über 100.000 Tiere gezählt. Vier Ökosysteme werden im Park unterschieden: die Chobe River Front (Serondela Gebiet) mit Flussauen und bewaldeten Gebieten im äußersten Nordosten, das vornehmlich von niedrigwüchsigen Pflanzen bedeckte, zeitweise austrocknende Savuti-Sumpfgebiet im Westen, das Linyanti-Sumpfgebiet am gleichnamigen Fluss im Nordwesten und das Hinterland zwischen Linyanti und Savuti, das überwiegend aus Grasland und offenem Buschland besteht. Wir besuchen während dieser Reise das Serondela- und das Savuti-Gebiet.

In der Serendela-Sektion leben die großen Elefantenherden, die wegen Überpopulation allerdings auch ein Problem für das Ökosystem darstellen, weil sie die Waldgebiete zerstören. An den flachen, offenen Flussauen sieht man oft Büffel, Flusspferde, Giraffen- und Elefantenherden, Warzenschweine und seltener das Buschschwein. Die Schwemmebenen sind zudem das einzige Gebiet in Botswana, in dem man die Puku-Antilopen (Kobus vardonii) sehen kann. Weiter westlich in den waldreichen Gebieten halten sich die meisten Elefanten auf und der Vogelreichtum ist immens. Scharlachspinte treten in großen Zahlen entlang des Flusslaufes auf, wo sich auch Löffler sowie diverse Ibis-, Reiher- und Storchenarten aufhalten. Je nach Wasserstand kann man auch Enten oder Limikolen sichten. Bei Ornithologen besonders begehrte Arten am Fluss und an seinen Ufern sind: Weißscheitelkiebitz, Afrikanische Zwergente, Afrikanische Binsenralle, Kobalteisvogel und Weißrückenreiher.

Die Savuti-Sektion ist ein Relikt eines ehemaligen Binnensees. Der Savutikanal verbindet dieses Gebiet mit dem Linyanti-Fluss, der nur manchmal - wohl oft durch tektonische Aktivität ausgelöst - Wasser führt und dann das trockene Grasland wieder in ein Feuchtgebiet verwandelt. Tiere, die hier leben, mussten sich auf die unberechenbaren Verhältnisse einstellen. So lauern in Trockenperioden Löwenrudel den Elefantenherden mit Jungtieren auf, die ermattet nach langer Wanderung Savuti auf der Suche nach Wasser erreichen, was oft zu dramatischen Szenen führt. Doch wenn der Savuti fließt, gleicht das Gebiet einem Paradies mit zahllosen Elefanten und Büffeln, die sich mit großen Herden von Zebras, Impalas, Streifengnus, Kudus und Giraffen vermischen. Der Tisch ist nun reich gedeckt für Löwen, Hyänen und Geparden.

 Afrikanischer Elefant SA 2006_11 0119  KNP
 Angola-Löwe NAM 2015_11_09 Lumix1000 069

Fotos Ulrike Wizisk

 

KHWAI-Naturschutzgebiet

Die Region am Ostrand des Okavangodeltas umfasst vornehmlich weite Flutebenen, in denen sich während der trockenen Jahreszeit große Tierherden tummeln. Die Vielfalt der hier zu erwartenden Großwildarten scheint schier unbegrenzt. Neben Herden von Steppenzebras, Impalas, Gnus, Letschwe, Elefanten, Giraffen und Wasserböcken, sieht man auch häufig Riedbock, Warzenschwein, Schabrackenschakal, Streifenschakal, Tüpfelhyäne, Flusspferd, Afrikanischer Büffel, Bärenpavian, Grünmeerkatzen, Stachelschwein, diverse Mangustenarten, Löwe, Leopard, Gepard, Afrikanischer Wildhund, Falbkatze, Karakal, Leierantilope, Buschbock, Steinböckchen, Rappenantilope, Pferdeantilope, Sitatunga, Gürteltier, Nilkrokodil und Bindenwaran

NXAI PAN NATIONAL PARK

Der Park besteht hauptsächlich aus einer Reihe von fossilen z.T. grasbewachsenen Ton- und Salzpfannen. Inmitten dieser flachen, schutzlosen Ebenen befinden sich oft „Inseln“ mit Gruppen von Akazien oder Affenbrotbäumen, unter denen das Wild während der größten Hitze des Tages Schatten findet und uns gute Gelegenheit zum Beobachten gibt. In der Regenzeit von Dezember bis März ist Nxai Pan das Ziel von Zebraherden aus dem Norden und Süden.

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